70.000 KI-Antworten analysiert: So wirst du von ChatGPT, Gemini und Perplexity als Quelle zitiert

Google war jahrelang der einzige Gatekeeper für deine Sichtbarkeit. 2026 entscheiden zusätzlich ChatGPT, Gemini und Perplexity, ob dein Content gefunden wird – oder ob er in der Bedeutungslosigkeit verschwindet.

Eine aktuelle Analyse von blinq hat rund 70.000 KI-Antworten ausgewertet und untersucht, welche Quellen die großen Sprachmodelle bevorzugt zitieren. Die Ergebnisse sind für jeden relevant, der mit Content sein Business aufbaut. Aber die eigentliche Frage ist: Was bedeutet das für dich als Unternehmer, Coach oder Content Creator im DACH-Raum – und was musst du jetzt anders machen?

Ich hab mir die Zahlen angeschaut, mit meinen eigenen Erfahrungen aus über 14 Jahren Online-Business abgeglichen und einen eigenen Test gemacht. Hier ist meine Einordnung.

Kurzer Kontext: Was ist GEO – und warum solltest du den Begriff kennen?

Bevor wir in die Daten einsteigen, ein Begriff, der dir 2026 noch häufig begegnen wird: GEO – Generative Engine Optimization. Manchmal auch AEO (Answer Engine Optimization) genannt.

Die Idee dahinter: Genauso wie SEO deine Inhalte für Google optimiert, optimiert GEO deine Inhalte für KI-Systeme wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity. Das Ziel ist nicht mehr nur ein Top-Ranking in den Suchergebnissen, sondern dass dein Content direkt in KI-generierten Antworten als Quelle zitiert wird.

Der Unterschied zu SEO ist nicht riesig – aber die Gewichtung verschiebt sich. Bei GEO zählen inhaltliche Tiefe, Konsistenz über mehrere Plattformen und technische Zugänglichkeit für KI-Crawler stärker als klassische Keyword-Optimierung. Wer SEO verstanden hat, hat bei GEO einen Vorsprung. Aber es gibt ein paar Stellschrauben, die neu sind.

Die Zahlen im Schnelldurchlauf

Die wichtigsten Erkenntnisse aus der blinq-Studie:

51,5 % aller zitierten Quellen stammen von Corporate Websites – also Unternehmensblogs und offiziellen Webseiten. Mit Abstand die größte Kategorie. Danach folgen Review-Medien mit 13,3 %, Fachpresse und nutzergenerierte Inhalte (UGC) mit jeweils rund 10 % und News-Seiten mit 8,9 %.

Bei den Top-URLs wird es für Content Creator interessant: Reddit (15,3 %), YouTube (14,3 %) und LinkedIn (6,1 %) tauchen ganz weit oben auf. Über ein Drittel der zitierten Antworten kommt direkt von Social-Media-Plattformen.

Das verschiebt das Spielfeld massiv.

Mein eigener Test: Was passiert, wenn du deinen Content bei ChatGPT, Gemini und Perplexity abfragst

Zahlen aus einer Studie sind das eine. Ich wollte wissen, was in der Praxis passiert. Also habe ich [ANZAHL] meiner eigenen Blog-Artikel und YouTube-Videos genommen und die dazugehörigen Themen als Fragen bei ChatGPT, Gemini und Perplexity eingegeben.

<!-- HINWEIS FÜR ALBERT: Hier deinen eigenen Test dokumentieren. Beispiel-Vorgehen: - Nimm 10-15 deiner stärksten Artikel/Videos - Formuliere zu jedem eine natürliche Frage, die ein Nutzer stellen würde - Stelle diese Frage bei ChatGPT (mit Websuche), Gemini und Perplexity - Dokumentiere: Wurdest du zitiert? Welche Quelle wurde stattdessen genannt? - Screenshots als Belege im Artikel einbinden Beispiel-Formulierung für die Ergebnisse: -->

Was aufgefallen ist:

[Hier deine konkreten Ergebnisse einfügen. Mögliche Erkenntnisse:]

  • Bei Perplexity wurden X von Y Themen mit einer externen Quelle beantwortet – [deine Beobachtung]

  • ChatGPT hat bei [Thema] auf [Quelle] verwiesen statt auf meinen Artikel, obwohl meiner ausführlicher war – vermutlich weil [Grund]

  • Gemini hat in den AI Overviews [Beobachtung]

  • Auffällig: Inhalte, die ich sowohl als Blog-Artikel als auch als YouTube-Video hatte, wurden häufiger referenziert als Inhalte, die nur auf einer Plattform existierten

Dieser Test ist natürlich keine wissenschaftliche Studie. Aber er zeigt dir in 30 Minuten, wo du stehst – und das empfehle ich dir als ersten Schritt. Gib deine Kernthemen als Fragen bei den drei großen KI-Systemen ein und schau, was zurückkommt. Die Erkenntnisse sind oft ernüchternd, aber extrem wertvoll.

Trainingsdaten vs. Grounding: Warum dieser Unterschied entscheidend ist

Hier muss ich kurz technisch werden, weil die meisten Artikel zu diesem Thema einen entscheidenden Punkt vermischen.

Es gibt zwei grundlegend verschiedene Wege, wie dein Content in einer KI-Antwort landen kann:

Weg 1: Trainingsdaten. Dein Content war Teil des Datensatzes, mit dem das Sprachmodell trainiert wurde. Die meisten großen LLMs nutzen dafür unter anderem das Common Crawl Project – einen riesigen, öffentlich zugänglichen Datensatz, der regelmäßig große Teile des Internets crawlt und archiviert. Wenn dein Blog im Common Crawl enthalten ist, hat das Modell deinen Content „gelesen" und daraus gelernt. Aber – und das ist der entscheidende Punkt – es wird dich dabei nicht namentlich als Quelle nennen. Dein Wissen fließt anonym ins Modell ein. Keine Quellenangabe, kein Link, kein Credit.

Weg 2: Grounding (Echtzeit-Websuche). Wenn ein Nutzer eine aktuelle Frage stellt, durchsuchen ChatGPT, Gemini und Perplexity das Web in Echtzeit und binden die gefundenen Quellen direkt in ihre Antwort ein – mit Link und Quellenangabe. Das ist der Weg, auf dem du sichtbar wirst. Das ist der Weg, der dir Traffic bringt.

Die blinq-Studie analysiert primär diesen zweiten Weg: Welche Quellen werden bei Grounding-Anfragen zitiert? Und genau hier liegt deine Chance.

Was heißt das für dich? Dein Content sollte auf beiden Ebenen arbeiten. Im Common Crawl gelistet zu sein schadet nicht – je mehr qualitative Inhalte du im Web hast, desto wahrscheinlicher fließt dein Wissen in die Modelle ein. Aber der eigentliche Hebel liegt im Grounding. Dafür müssen deine Inhalte aktuell, gut strukturiert und für KI-Crawler zugänglich sein.

ChatGPT, Gemini, Perplexity: Gleiche Antwort, anderes System

Der nächste Fehler, den ich in fast jedem Artikel zu diesem Thema sehe: Die drei großen KI-Systeme werden behandelt, als wären sie dasselbe. Sind sie nicht. Und das hat direkte Auswirkungen auf deine Strategie.

ChatGPT nutzt Bing als Suchmaschine für sein Grounding. Wenn du bei Bing schlecht rankst, wirst du von ChatGPT seltener zitiert – selbst wenn dein Google-Ranking gut ist. Die wenigsten im DACH-Raum haben Bing überhaupt auf dem Schirm. Das ist ein blinder Fleck.

Gemini greift auf Google Search zurück. Hier zahlt sich klassische SEO-Arbeit direkt aus. Wenn du in den organischen Google-Ergebnissen gut positioniert bist, steigen deine Chancen, in AI Overviews zitiert zu werden. Allerdings fasst Gemini die Ergebnisse zusammen und verlinkt nicht immer auf die Originalquelle – was bedeutet, dass dein Traffic-Gewinn kleiner ausfallen kann als gedacht.

Perplexity hat ein eigenes Crawling- und Indexierungssystem. Es durchsucht das Web unabhängig von Google und Bing und zitiert Quellen dabei am transparentesten – fast jede Aussage bekommt einen direkten Link. Für Content Creator ist Perplexity damit die fairste Plattform, weil sie deine Arbeit sichtbar macht.

Pass auf: Du musst nicht für jedes System separat optimieren. Guter, substanzieller Content mit sauberer Technik funktioniert überall. Aber du solltest wissen, dass dein Bing-Ranking für ChatGPT genauso relevant ist wie dein Google-Ranking für Gemini.

Deine Website ist dein Fundament – aber anders als du denkst

51,5 % Corporate Websites als Quelltyp Nummer eins. Klingt erstmal nach „mach halt ne Website". Aber es geht tiefer.

LLMs gewichten Inhalte höher, die klar strukturiert, inhaltlich fundiert und thematisch konsistent sind. Das sind keine vagen SEO-Texte mit Keyword-Stuffing. Das sind Artikel, die eine Frage vollständig beantworten. Mit Tiefe, mit Beispielen, mit einer klaren Perspektive.

Dein Blog braucht keine 200 Artikel. Er braucht 20 richtig gute. Artikel, die ein Thema so gründlich behandeln, dass ein Sprachmodell sie als verlässliche Quelle einstuft. Denk weniger in einzelnen Keywords und mehr in Themen-Clustern. Wenn du dich als Experte für E-Mail-Marketing positionierst, dann sollte dein Blog das Thema von der Strategie über die Technik bis zur Automatisierung abdecken – nicht nur einen oberflächlichen „5 Tipps für bessere Newsletter"-Post.

Ich hab das bei WildTech selbst erlebt. Ein einziger, extrem ausführlicher Ratgeberartikel zum Thema [THEMA EINFÜGEN] hat über Jahre [KONKRETER TRAFFIC-WERT/ZEITRAUM EINFÜGEN] organischen Traffic pro Monat gebracht. Nicht weil er perfekt für Google optimiert war, sondern weil er die Fragen der Leute komplett beantwortet hat – von der Grundlagen-Erklärung bis zu konkreten Produktempfehlungen. Genau diese Art von Content wird jetzt auch von KI-Systemen als Quelle herangezogen.

Grounding Pages: Was das ist und wie du sie für dich nutzt

Der Begriff „Grounding Page" taucht 2026 immer häufiger auf, wird aber selten gut erklärt.

Eine Grounding Page ist eine speziell aufbereitete Seite auf deiner Website, die KI-Systemen als strukturierter Referenzpunkt dient. Sie ist nicht primär für menschliche Leser geschrieben, sondern so aufgebaut, dass ein LLM die Informationen darauf leicht extrahieren und in Antworten einbinden kann.

Für große Unternehmen heißt das: dedizierte Seiten mit Unternehmensfakten, Produktdaten und offiziellen Positionen – im Grunde eine maschinenlesbare Pressemappe.

Für Solo-Unternehmer, Coaches und Content Creator sieht das pragmatischer aus. Du brauchst keine eigene Grounding Page im Enterprise-Sinne. Aber du kannst das Prinzip auf zwei Bereiche anwenden:

Deine „Über mich"-Seite sollte nicht nur eine nette Biografie sein, sondern klar strukturierte Fakten enthalten: Wer bist du? Was ist dein Fachgebiet? Seit wann machst du das? Was qualifiziert dich? Wenn ein LLM nach einem Experten für dein Thema sucht, ist diese Seite dein Aushängeschild.

Deine Pillar-Pages zu deinen Kernthemen funktionieren ähnlich. Ein umfassender, gut strukturierter Artikel mit klaren H2/H3-Überschriften, der ein Thema von A bis Z behandelt, ist im Grunde eine thematische Grounding Page. LLMs können daraus gezielt Informationen extrahieren und als Quelle referenzieren.

YouTube und LinkedIn: Deine UGC-Geheimwaffe

Über ein Drittel der Top-URL-Quellen in der blinq-Studie kommt von Social-Media-Plattformen. YouTube und Reddit führen, aber LinkedIn ist mit 6,1 % für den DACH-B2B-Bereich besonders relevant.

Der Grund: LLMs gewichten authentische Erfahrungsberichte und fachliche Diskussionen hoch. Sie suchen nicht nach polierten Werbetexten, sondern nach echten Einschätzungen von echten Menschen. Genau das passiert auf LinkedIn und YouTube – wenn man es richtig macht.

Dein YouTube-Kanal ist nicht nur ein Marketing-Tool. Er ist eine Grounding-Quelle für KI-Systeme. Jedes Video mit einem klaren Titel, einer sauberen Beschreibung und echtem Mehrwert hat Potenzial, von Gemini, ChatGPT oder Perplexity als Referenz herangezogen zu werden. Dabei spielt die Videobeschreibung eine größere Rolle als die meisten denken – LLMs können den Videoinhalt selbst (noch) nicht vollständig auswerten, aber sie lesen Titel, Beschreibung und Transkripte.

Gleiches gilt für LinkedIn. Regelmäßige, fundierte Posts mit deiner Expertise – nicht diese „Ich stand am Bahnhof und hatte eine Erkenntnis"-Storys, sondern echte Fach-Insights – bauen eine zweite Sichtbarkeitsebene auf, die komplett unabhängig von Google funktioniert.

Das heißt nicht, dass du auf jeder Plattform gleichzeitig präsent sein musst. Aber dein Content sollte an mindestens zwei bis drei Stellen im Web existieren, die LLMs aktiv crawlen. Deine Website plus YouTube plus LinkedIn – das ist für die meisten im DACH-Raum eine solide Kombination.

Konsistenz schlägt Reichweite: Was die meisten übersehen

Die blinq-Studie zeigt ein Muster, das wenig diskutiert wird: LLMs gewichten Quellen höher, die über verschiedene Plattformen hinweg ein konsistentes Bild liefern. Wenn dein Blog die gleiche Expertise zeigt wie dein YouTube-Kanal wie dein LinkedIn-Profil, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass du als verlässliche Quelle erkannt wirst.

Das klingt banal. Ist es aber nicht. Die meisten Leute posten auf LinkedIn was Anderes als auf YouTube, ihr Blog erzählt nochmal eine andere Geschichte, und ihre Website spricht eine komplett andere Sprache.

Bau deinen Content auf einem Pillar-System auf. Ein Kernthema, das du auf deinem Blog als Langform-Artikel behandelst, als YouTube-Video aufbereitest und in mehrere LinkedIn-Posts zerlegst. Der Inhalt ist im Kern der gleiche – die Aufbereitung passt sich dem Format an.

Das spart dir nicht nur Zeit in der Produktion. Es sorgt auch dafür, dass KI-Systeme ein klares, wiedererkennbares Bild von dir und deiner Expertise aufbauen können. Und genau das ist der Mechanismus, der langfristig dazu führt, dass du zitiert wirst – nicht ein einzelner viraler Post.

Die technische Seite: Was du auf dem Schirm haben musst

Neben dem Content selbst gibt es technische Faktoren, die darüber entscheiden, ob LLMs deine Inhalte überhaupt finden und verarbeiten können.

Strukturierte Daten und Schema Markup helfen Suchmaschinen und KI-Systemen, deinen Content einzuordnen. Article-Schema, FAQ-Schema, Author-Schema – gerade Letzteres wird für E-E-A-T immer wichtiger. Wenn Google und die LLMs dich als verifizierten Autor mit Expertise erkennen können, steigt dein Vertrauensscore.

Robots.txt und AI-Crawler: Stell sicher, dass deine Website für die Crawler von OpenAI (GPTBot), Google (Google-Extended), Perplexity (PerplexityBot) und dem Common Crawl Projekt (CCBot) zugänglich ist. Einige WordPress-Themes oder Hosting-Anbieter blockieren diese standardmäßig. Ein schneller Check in deiner robots.txt kann einen großen Unterschied machen.

Kleiner Hinweis: Die Frage, ob du KI-Crawlern Zugang gewähren solltest, ist nicht trivial. Du gibst damit dein geistiges Eigentum zur Verarbeitung frei. Ich halte den Trade-off für die meisten Content Creator für sinnvoll – die Sichtbarkeit, die du gewinnst, überwiegt das Risiko. Aber das ist eine bewusste Entscheidung, die du treffen solltest.

Common Crawl: Wenn du prüfen willst, ob deine Inhalte bereits im Common Crawl enthalten sind (und damit potenziell in den Trainingsdaten der großen LLMs), kannst du das auf commoncrawl.org über die Index-Suche testen. Die meisten Websites mit regelmäßigem Content und sauberer Technik sind dort vertreten – aber es lohnt sich, das zu überprüfen.

Mein Fazit: SEO ist nicht tot – aber es reicht nicht mehr

Die blinq-Studie bestätigt, was ich seit Monaten beobachte: Wer 2026 sichtbar sein will, muss über Google hinaus denken. Dein Blog bleibt das Fundament. Aber YouTube, LinkedIn und konsistente Präsenz über mehrere Kanäle sind keine Kür mehr – sie sind Pflicht. GEO ist kein Ersatz für SEO, sondern die logische Erweiterung.

Die gute Nachricht: Wenn du ohnehin Content erstellst, der auf echter Erfahrung basiert und echte Fragen beantwortet, bist du schon besser aufgestellt als der Großteil da draußen. KI-Systeme suchen nach Substanz, nicht nach perfekt optimierten SEO-Texten.

Drei Dinge, die du diese Woche noch umsetzen kannst:

Mach den 30-Minuten-Test. Gib deine fünf wichtigsten Themen als Fragen bei ChatGPT (mit aktivierter Websuche), Gemini und Perplexity ein. Wirst du zitiert? Wer wird stattdessen genannt? Das zeigt dir sofort, wo du stehst.

Prüfe deine robots.txt. Werden GPTBot, Google-Extended, PerplexityBot oder CCBot blockiert? Falls ja, überleg dir, ob du sie freigeben willst.

Nimm deinen besten Blog-Artikel und mach ein YouTube-Video daraus. Kein aufwändiges Skript nötig. Sprich darüber, was du geschrieben hast – authentisch, mit deiner Expertise. Dann fasse die Kern-Insights in einen LinkedIn-Post zusammen. Damit verdreifachst du deine Touchpoints für KI-Systeme.

Sichtbarkeit baut man 2026 nicht mehr an einem einzigen Ort auf. Aber die Grundregel bleibt dieselbe wie vor 14 Jahren: Wer Substanz liefert, wird gefunden. Egal ob von Google, ChatGPT oder Perplexity.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

  • ChatGPT zitiert Quellen über sein Grounding-System, das auf der Bing-Suche basiert. Damit dein Content zitiert wird, muss er bei Bing auffindbar sein, inhaltlich eine Frage substanziell beantworten und technisch für den GPTBot-Crawler zugänglich sein. Besonders hilfreich: Inhalte, die auf mehreren Plattformen (Blog + YouTube + LinkedIn) konsistent zum gleichen Thema existieren.

  • SEO (Search Engine Optimization) optimiert deine Inhalte für klassische Suchmaschinen wie Google. GEO (Generative Engine Optimization) erweitert diesen Ansatz auf KI-Systeme wie ChatGPT, Gemini und Perplexity. Bei GEO spielen inhaltliche Tiefe, Konsistenz über mehrere Quellen und technische Zugänglichkeit für KI-Crawler eine stärkere Rolle als reine Keyword-Optimierung. GEO ersetzt SEO nicht, sondern baut darauf auf.

  • Die wichtigsten KI-Crawler sind GPTBot (OpenAI/ChatGPT), Google-Extended (Gemini), PerplexityBot (Perplexity) und CCBot (Common Crawl, genutzt für das Training vieler LLMs). Du findest die Einstellung in der robots.txt-Datei deiner Website. Prüfe, ob dort ein „Disallow"-Eintrag für diese Crawler existiert – falls ja, kannst du ihn entfernen, um deine Inhalte für KI-Systeme zugänglich zu machen.

  • Eine Grounding Page ist eine speziell strukturierte Seite auf deiner Website, die KI-Systemen als Referenzpunkt dient. Sie enthält klar aufbereitete Fakten zu deiner Person, deinem Unternehmen oder deinem Fachgebiet. Für Solo-Unternehmer erfüllen eine gut strukturierte „Über mich"-Seite und thematische Pillar-Pages eine ähnliche Funktion.

  • Ja – gerade für Nischenthemen und spezialisierte Expertise kann GEO ein enormer Hebel sein. LLMs suchen nach den besten verfügbaren Antworten, unabhängig von der Größe des Unternehmens dahinter. Wenn du in deinem Fachgebiet den umfassendsten, fundiertesten Content lieferst, hast du gute Chancen, als Quelle zitiert zu werden – auch gegen große Publisher.

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Albert Schulz

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