DSGVO 2 Monate später

Die neue Datenschutzverordnung ist seit dem 25 Mai 2018 in Deutschland und der EU in Kraft getreten. Nun 2 Monate später merkt man, dass sich die Unruhe deutlich gelegt hat. Es ist und bleibt weiterhin ein wichtiges Thema für jeden Online-Shop oder Website Betreiber.

Ich habe nun in den letzten Monaten einige SEO Analysen für verschiedene Internetpräsenzen durchgeführt und musste mit Schrecken feststellen, wie wenig Website Betreiber tatsächlich die DSGVO nicht beachtet haben. D.h. wenn ich die Suchmaschinenoptimierung durchführe, checke ich auch parallel die Datenschutzerklärung des Klienten, um im Falle der nicht aktualisierten Version darauf hinzuweisen. Wie bereits erwähnt, gibt es tatsächlich noch einige Menschen, an denen das Thema komplett vorbeigezogen ist. Auffällig oft in handwerklichen Betrieben. Doch nicht nur, dass die Datenschutzerklärung veraltet ist, viele haben den Reiter Datenschutz bisher nicht einmal auf der Website aufgeführt. Eine erschreckende Feststellung im Jahr 2018. 

 

Beobachtung

Heutzutage gibt es einen Haufen von verschiedenen Homepage Baukästen. Keine Frage. Grundsätzlich fällt mir auf, dass jeder der einen solchen Baukasten im Betrieb hat, sehr viel Potenzial verschenkt in Bezug auf den einen richtigen Aufbau. Damit spreche ich grobe Themen wie Struktur, Content-Marketing, Funktionsweise auf mobilen Geräten, SEO und vieles mehr an. Hinzu kommt, dass die meisten Websiten rechtlich nicht standhaft sind. Hier fehlt es schlicht und ergreifend an Expertise, da der Markt des Webdesigns und die damit einhergehenden Zusammenhänge ständig im Wandel sind und immer mehr Aufmerksamkeit erfordern. So wie auch alle anderen Berufe die im digitalen Zeitalter.

 

Lösung

Kostenfreie Tools um das Problem der Datenschutzerklärung zu lösen gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Das große Herausforderung dabei: Jeder der Free DSGVO Generatoren nimmt sich komplett aus der Haftung. Das bedeutet, der Generator gibt eine halbwegs brauchbare Datenschutzerklärung aus. Dies ist allerdings viel zu allgemein gehalten und geht nicht im Genauen auf die individuelle Website ein. Und genau das ist die Problematik. Um hier auf der sicheren Seite zu sein bedarf es einer individuellen Prüfung durch einen IT-Experten oder einem IT-Rechtsanwalt. Vor allem durch Inanspruchnahme eines Anwaltes besteht die Möglichkeit die Haftung zu übertragen. D.h. der Anwalt prüft im Einzelfall und erstellt eine entsprechende rechtssichere Datenschutzerklärung, mit der Möglichkeit einer 100%igen Haftungsübernahme. Selbstverständlich ist diese Variante etwas teurer in der Einbindung. Aus meiner Sicht jedoch eine lohnenswerte Investition, da die Strafen, die verhängt werden bis 4% des Jahresumsatzes entsprechen können.

Als Online Shop Betreiber empfehle ich hier ganz klar auf eine professionelle Lösung zu setzen und keine kostenlosen DSGVO Generatoren einzusetzen. Mit dem Kundenlogin und den personenbezogenen Daten ist hier eine genauere Prüfung notwendig. 

 

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